Über Sprachen und Identität
Ich liebe die englische Sprache seit ich denken kann.
Neugierig warum das so ist, fragte ich einmal eine
hellsichtige Frau und sie sagte: „Weil Englisch die
Sprache der Engel ist“. Damit fühle ich mich
vollkommen in Resonanz.
Englisch ist die am besten geeignete Sprache um
spirituelle Erfahrungen und Themen zu formulieren, es
ist die Sprache unserer Seele.
Es ist eine Tatsache, dass die meisten und
tiefgründigen spirituellen Botschaften nach Europa aus
den USA kommen und in mehrere örtliche Sprachen
übersetzt werden.
In Europa strahlen ungefähr 70-80% der gewöhnlichen
Radio Sendungen englische Musik und Lieder aus. Auch
in Diskotheken werden sie gespielt, weil sie eine
positive und sehr angenehme Welle von Freude,
Leichtigkeit und Freiheit hinüberbringen.
Befinden sich nicht die USA geographisch zwischen
ex-Lemuria (Herz/Liebe/weiblich) und ex-Atlantis
(Gehirn/denken/ männlich)?
Es geht um Gleichgewicht von Fühlen und Denken, eben
um eine ausgeglichene Energie von Liebe und Licht,
begünstigt von den Energien, die von der Erde
ausgestrahlt werden und die die Menschen beeinflussen.
Und haben nicht auch Engel ausgeglichene weibliche und
männliche Energien?...:-))
Für ein besseres Verständnis zu dem, was ich meine,
lesen sie bitte die berühmten Reden von Dennis
Kucinich „Ein Gebet für Amerika“ und „Spirit und
Sternenstaub“:
http://video.google.com/videoplay?docid=8528466337443301416
http://www.thinkingpeace.com/pages/Articles/arts142.html
Deutsche Übersetzungen hier:
http://www.kochkyborg.de/Kucinich/KucinichD01.htm
Nebenbei gesagt: Dennis Kucinich kandidierte für die
US-Presidentschaft im Jahr 2004 und kandidiert jetzt
wieder für 2008. Für mehr Informationen schauen sie
bitte: http://kucinich.us.
Ich habe die besonders angenehme Energiewelle, die
meine amerikanischen Freunde ausstrahlen, schon immer
genossen und geschätzt: es ist eine Welle von
Freiheit, resultierend aus dem Gleichgewicht von Liebe
und Licht. Und ich weiß, dass viele andere Europäer
auch so empfinden, wenn auch die Ursachen sich ihnen
entziehen.
Wenn ich von Gleichgewicht von Liebe und Licht
spreche, meine ich hier, dass Liebe durch unser
menschliches Herz empfunden werden kann, durch unsere
Gefühle, die aus unseren fünf Sinnen resultieren, und
die hauptsächlich unseren physischen Körper
beeinflussen.
Licht dagegen transportiert Informationen, es ist
Weisheit und beeinflusst vor allem unser menschliches
Gehirn.
Die genauen Grenzen zwischen Liebe und Licht sind
natürlich sehr verschwommen.
Das Gleichgewicht von Liebe und Licht ist ein
Gleichgewicht zwischen unseren männlichen und
weiblichen Energien, sowie auch eine Art Gleichgewicht
zwischen Himmel und Erde...
Haben sie jemals beobachtet, dass Leute, wenn sie
verliebt sind, um so mehr schweigen je intensiver
ihre Gefühle sind?
Und dass, wenn wir eine plötzliche
Eingebung haben, wir sagen: „Ah!.. Jetzt ist mir ein
Licht aufgegangen!“, was gleichzeitig impliziert, dass
man sich vorher in einem dichten Wald befand und
etwas ignorierte. Bis zur jüngsten Vergangenheit
herrschte auf Erde tiefe Dualität, d.h. wir konnten
entweder lieben oder denken und nicht beides
gleichzeitig.Wenn wir uns verliebten,
"verloren wir den Kopf".
Und wenn wir denken mussten,
hatten wir keine Zeit für die Liebe.
Mittlerweile, bedingt durch die
veränderten Energien der Erde, ist es leichter in
einem höheren Gleichgewicht zwischen den zwei Polen zu
leben..
Eine fremde Sprache zu lernen und sich mit anderen
Kulturen zu befassen, andere Länder zu besuchen und
sich mit ihrer Kultur vertraut zu machen hilft uns den
Unterschied herauszufinden über die, die wir sind, und
die, die wir nicht sind, im Sinne von kulturellem
Unterschied und Persönlichkeit.
Und auch die Erfahrung zu machen, dass abgesehen von
den vielen Unterschieden, letztlich wir wirklich alle
„Eins“ sind, eine menschliche Rasse... entsprungen aus
der selben Lebensessenz...
Jede menschliche Sprache transportiert eine
spezifische Energiewelle, und je mehr Sprachen wir
beherrschen, desto mehr können wir andere Teile von
unserem Selbst aktivieren.
Ohne in Beurteilung zu verfallen, sondern nur um
einige Beobachtungen mitzuteilen, sind meiner Meinung
nach verglichen zu den USA, andere Völker mehr
verwurzelt auf Erde, und auch mehr „einseitig“.
Nehmen wir zum Beispiel die Italiener, sie lieben es
Spaß zu haben, wenn immer sie können. Die Deutschen
dagegen denken und denken Tag und Nacht wie
„Besessene“.
Andere Völker, zum Beispiel die Inder in Indien, sind
so tief eingetaucht in ihre eigene Spiritualität, die
patriarchalische Tendenzen aufweist, dass sie es nicht
schaffen, Fülle und materielle Dinge zu manifestieren.
Die Afrikaner wiederum haben ein gutes Herz und sind
stolz darauf Kinder zu zeugen, aber sie sind nicht
dazu fähig, für sie in ausreichender Weise zu sorgen.
Das ist, was ich meine, wenn ich „einseitig“ sage: das
fehlende Gleichgewicht von Liebe und Licht, von Seele,
Psyche und Intellekt, was manchmal auch zu einer
gewissen Schwere führt. Viele Länder haben weder
ausgeglichene Chakras, noch Flügel zum Fliegen...
Es ist bekannt, dass die italienische Sprache geeignet
ist, um Lebensfreude auf der Erde auszudrücken, sowie
für Kommunikation und Interaktion auf einem
emotionalen Level, während Deutsch für Wissenschaft,
Technologien und Metaphysik ausgezeichnet ist.
Französisch, Spanisch und andere Sprachen geben
ebenfalls Auskunft über die grundlegenden, natürlichen
Talente und Aufgaben, also Identität, der Länder, in
denen sie gesprochen werden.
Eine weite und auch sehr interessante Thematik.
Sprache bedeutet „Identität“, und das nicht nur im
Sinne von Persönlichkeit, sondern auch von
Lebens-Vertrag, oder Schicksal, weil die verschiedenen
Länder auf unserem Planeten von Seelen bewohnt sind,
die gleiche Talente, Aufgaben, Vorhaben, etc. haben,
um eben die gleichen Erfahrungen zu machen. Es war
ihre Absicht bei der Entscheidung in einem bestimmten
Land geboren zu werden.
Aber es gibt Einheit in Vielfalt auch innerhalb eines
Landes, nicht nur unter den verschiedenen Ländern.
Da jedes Land seine eigene Identität hat, durch das
sprechen einer anderen Sprache aktiviert man eine
weitere eigene und sekundäre menschliche Identität.
Natürlich kann es stressig sein, mehrere Sprachen auf
einmal zu sprechen.
Über Identität kennen Sie vielleicht das Motto: „Wer
bin ich, und wenn ja, wie viele?“...
Oder Pablo Neruda: „Ich gehe mir unter meiner vielen
Hemden verloren“ ?...
Das sind Hinweise auf unsere – vor kurzem in aller
Munde, aber schon immer vorhandene –
Multidimensionalität, gemeint nicht nur in
„vertikaler“ Richtung im Sinne von höherem oder
niederem Bewusstseins-Zustand, sondern auch in
„horizontaler“ Richtung, ein Hinweis für
unterschiedliche menschliche Identitäten,
Persönlichkeiten und Kulturen.
Für Englisch-Muttersprachler sind viele Dinge
einfacher, es gibt keine Notwendigkeit Jahr um Jahr
Fremdsprachen in der Schule zu lernen und Prüfungen zu
bestehen, aber man könnte dabei verpassen, andere
Teile von seinem „eigenen Selbst“ zu erfahren.
Zum Schluss möchte ich sagen, dass ich viel
Dankbarkeit meinen amerikanischen Freunden gegenüber habe,
und das aus folgenden Gründen:
Vor vielen Jahren, als ich gerade durch jene
sogenannte „ dunkle Nacht der Seele“ ging, verirrte
ich mich „zufällig“ in einen amerikanischen Chatroom,
wobei mein Englisch ganz schön eingerostet war und
ich mich kaum traute, etwas zu schreiben.
Aber sie hießen mich herzlich willkommen, und zu
meiner Überraschung erwähnten sie niemals meine vielen
Grammatik- und sonstigen Fehler.
Vielmehr sagten sie zum Beispiel: „Dein Englisch ist
wunderbar! Willkommen, schön dass du hier bist! Du
bist so liebenswert!“ Und so weiter.
Auch wenn sie es sicher nicht wortwörtlich meinten,
fühlte ich mich geliebt, und das gerade dann, als ich
es am meistens brauchte.
Deshalb herzlichen Dank an meine Amerikanischen
Freunde!
Im Februar 2007
Copyright@Carla Angeloni