photo: Manfred Dittmer
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Der Himmel#2198 Der Thron
des Himmels (zu#2180)
12. November 2006
Geliebte/r Geliebte/r, stehle Mich vom Himmel . Sichere Mich in deinem
Herzen. Halte Mich hier. Wisse, dass Ich tief in deinem Herzen bin. Du
nimmst Mich in deinem Herzen auf. Ich, der Beherberger von dir, bin in
deinem Herz aufgenommen. Es ist Mein Rastplatz. Dein Herz ist die
Hängematte, in der Ich schaukle. Alles ist schön und
leicht mit Mir.
Fühlst du Mich in deinem Herzen? Ich bin nicht schwer. Ich
wiege nichts
. Ich bin leichter als Luft. Meine Aufgabe in deinem Herzen ist, dich
zu erheben. Und so wünschst du dich selbst hoch zu heben, dich
hoch zu
erleuchten, die Welt hoch zu erleuchten.
Sei eine/r, die/der sich im Himmel aufhält, wie Ich mich in
deinem
Herzen aufhalte.
Während du ein Buch von deinem Leben liest, bist du unter
einer Palme
mit Mir. Du drehst die Seiten um. Gleich welches Erlebnis auf einer
Seite sein mag, du bist noch mit Mir. Egal welche Aufregung,
du und
Ich sitzen in Liebe unter der Palme. Egal was die Aufregung, sind wir
als Eins unter der Palme.
Egal wie schnell der Wind bläst, du lässt
keine Seite aus. Es gibt
eine Seite nach der anderen. Du weißt nicht, wie das Buch von
deinem
Leben sich lesen wird. Dreh sie um, dreh sie um, die Seiten deines
Buches.
Jeden Tag liest du eine Seite oder ein Kapitel.
Jede Nacht gehst du schlafen, und dennoch dauert die Saga sogar im
Schlaf fort. In Schlaf sinnst du über die Seite nach, auf der
du warst,
oder du wunderst dich morgen über die Seite. Oder du wunderst
dich über
das Ende der Erzählung, obwohl du auf keinen Fall eine Seite
überspringen kannst um das herauszufinden.
Natürlich gibt es im Wahren Buch des Leben keine letzte Seite.
Es gibt
kein Ende. Du bist immerwährend. Niemals gibt es ein Ende von
dir! Du
bist auf einem Kontinuum, bei dem es keine Möglichkeit einer
Abfahrt
gibt. Allerdings kann dein gegenwärtiges Sehvermögen
beschränkt sein,
es gibt kein wahres Verlangen, aus diesem großartigen
Abenteuer, diesem
anregenden Erleben, aus diesem schönen Licht, das weit
scheint,
auszusteigen . Es gibt einen Oh von Wunder in deinem Herzen und
Erwartung. Welche neuen Wunder wird es zu sehen geben?
Natürlich ist
das Staunen außerhalb von Zeit, so ist es ewig, so ewig wie
du, so ewig
wie Ich.
Es gibt kein Davonlaufen vor der Tatsache, dass du und Ich in deinem
Bewusstsein wiedervereinigt sein werden. Es ist unvermeidlich, dass du
eines Tages deine Augen aufmachen und sehen wirst. Du beginnst schon zu
sehen. Bald wirst du nur sehen. Du wirst Wahrheit als offensichtlich
sehen. Du wirst das Verwandte nebeneinander sehen, aber deine Augen
werden sich niemals außerhalb der Haupt-Schau befinden. Und
so wirst du
mit Liebe verschmelzen, alle Barrieren aufgebrochen. Egal welche
imaginären Grenzen du gehalten hast, sie werden aufgebrochen
werden,
und du wirst aus dem Schmelzofen der Welt ins klare Blau dort
drüben
steigen. Du wirst herausfinden, dass es kaum einen Blick fort war,
nicht einmal einen Schritt. Es war sogar nicht einmal eine
Enthüllung
sondern eine Erkenntnis. Du hast jene Erkenntnis ausgesperrt. Du hast
sie sogar verspottet. Du willst sie so sehr, dass du sogar
darüber
spottest um nicht enttäuscht zu werden. Es bist du, die/der
dich
ent-täuscht hat . Ernenn dich jetzt. Worauf gilt es zu warten?
Komm jetzt zu Mir! Ich gebe mich nicht unnahbar. Ich bin
zugänglich.
Ich warte auf dich da draußen im Offenen. Öffne Mir
dein Herz. Sieh mit
deinem Herzen. Begleite Mich, wie Ich dich begleite. Betrete Meine
Domäne. Komm, setz dich zu Mir auf den Thron im Himmel.