Der HIMMEL #1850
Wie eine Braut und ein Bräutigam
28. November 2005
Gott sagte:
Der Diener dient, und derjenige, der
bedient wird , dient auch so wie Ich dir diene.
Der Bankmanager dient dem Kassierer.
Die Kinder in der Schule dienen dem Lehrer.
Wer dient mehr? Ich diene dir, und du dienst Mir.
Dies ist kein Tausch, denn ich gebe alles. Ich gebe nicht
entsprechend viel wie du gibst. Es bist du, der wägt und deinen Wert in
Erwägung zieht und vielleicht nicht alles annimmt, was ich dir gebe. Ich
arbeite schwer an deinem Annehmen.
Natürlich arbeite ich überhaupt nicht schwer. Es war
nichts für Mich, um das Universum mit meinem Gedanken zu schaffen. Sieben Tage?
Warum, das würde wie eine Minute scheinen. Es ist die leichteste Sache in der
Welt für Mich dich zu lieben. Größer als irgendetwas ist Meine Liebe für dich,
und du bist größer als du es dir
erlaubst.
Ihr lasst Reis auf
Altären für Mich zurück. Wer gab euch den Reis damit ihr ihn mir gebt? Ich habe
an alles gedacht. Ich habe alles für dich vorbereitet. Und du dienst Mir, so
wie Ich dir gedient habe. Sie können nicht
schnell genug dienen, um Mir das, was ich dir gegeben habe, zu geben. Ich
verlange, daß du Mir erlaubst, dir zu dienen.
Wer hat das Sagen hier? Ich gab diir den freien Willen,
deshalb hängt das, was du mit den Geschenken vom Universum machst, von dir ab.
Ich kann nicht Neinsagen. Ich kann dein Herz nicht zwingen, sich anzubieten.
Ich kann deine Knie nicht beugen. Ich bleibe immer neben dir als ein guter
Kammerdiener, bei deinem Dienst, bei deinem Anruf, bei deinem Bitten. Ich bin
schnell, jeden deiner Wünsche zu erwarten. Du musst nicht immer sprechen. Ein
Nicken in Meine Richtung genügt.
Und deshalb dienst du Mir, indem du es Mir erlaubst, dir
zu dienen. Wie einfach ist Unser Tausch. Ich gebe alles, und du gibst, wie/was du
siehst, um es in diesem besonderen Moment der Erdezeit zu geben. Ich sehe alles
überall. Ich sehe in die Tiefen deines Herzens, und ich sehe Mich in
Warteposition dort und warte auf ein Signal von dir. Dein Sehvermögen ist nicht
ganz so gut wie Meines, das ist alles.
Wenn du weiter sähest, wäre deine Vision mehr mehr
verfeinert, sähest du auch in Mein Herz, und du würdest wissen, daß du dich
dort mit Mir vereinigt hattest.
Du würdest wissen, daß du im Zentrum Meines Herzens
gesessen hast, ahnungslos von wo du warst und dachtst, daß du anderswo warst
und dachtest, daß du ein eigenes Herz hättest, eher als das Eine, das Wir teilen,
eher als die Eine funklnde Welt, eher als der Eine, der dich und die irrende
Welt wie einen Luftballon hebt, der in eine neue Höhe steigt und sich von dieser
neuen Höhe geniest.
O Geliebte, wie geräumig ist das Universum, und wie klein
die Welt, daß du Schwierigkeiten darin hast einzuziehen. Komm, steh aus Ihrem
Stuhl auf und komm auf eine Tour mit Mir. Steuern wir den Himmel zum Mond,
baden Uns in seinem Weißen, und dann springen wir zur Sonne, wo wir uns in gelben Decken wärmen,
hinüber, und springen dann von Stern zu Stern zum Spaß. Springen wir auf die
Sterne. Springen wir. Springen wir auch auf die Erde, denn die Erde ist ein
Stern. Es ist ein glänzender Stern, ein Kreuz aus Licht in Meinem Auge. Sehe
die Erde jetzt mit Meinen Augen, Mein Herz. Sehe, sie ist wie eine Sonne, alles
goldenes Licht, das wirbelt. Sehe, daß sich deine Augen umwandelten. Und wie deine
Augen sehen, ist die Welt. Es gibt keinen Unterschied zwischen dir und der
Erde.
Du siehst jetzt, wie Wir Eins sind, nicht
ein Unergründliches, aber Ein Unergründliches, ein
unergründlicher Schlag der
Liebe, der alles mit dem Licht vollfüllt, das Wir sind, und wir
freuen uns an unserem
Dienst an einander, so wie eine Braut und ein Bräutigams sich
gegenseitig mit
weißem Hochzeitskuchen „füttern“.
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