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Der
HIMMEL #1860 Steigung jetzt 8. Dezember, 2005
Gott
sagte:
Erlaube deinen Gedanken nicht, dich – Geliebte/r - zu konsumieren. Du musst deine Gedanken
nicht um Sie tanzen lassen und dich zu „Ihnen“ machen, dich in den
Zeugenstand setzen, dich verhören, dich ins Rampenlicht stellen, dich drängen
und dich an sich gebunden halten.
Geliebte/r nimm deine Gedanken nicht so ernst.
Wenn ein ungünstiger Gedanke kommt, wenn ein Gedanke ankommt, der dich oder
jemand anderen klein macht, wenn ein Gedanke nicht in deinem besten Interesse
oder dem eines anderen ist, ist dies ein Signal, deine Aufmerksamkeit einem
höheren Gedanken zuzuwenden. Du musst dich nicht einfach mit ihnen abfinden. Du
hast etwas bei deinen Gedanken zu sagen. Du musst nicht in ihrer Gewalt sein.
Du bist vielleicht nicht fähig, sie in Form zu bringen, aber du kannst mit
denen gehen, die in deiner Gunst stehen.
Geliebte/r, wer hat das Sagen über deine Gedanken, wenn nicht du? Sage nicht,
daß du keinen Einfluß auf deine Gedanken hast. Wessen Gedanken sind es?
Gedanken kommen vielleicht ungebeten, aber dann kannst du ihnen auf
Wiedersehen bieten.
Wenn du dich deprimierst oder deprimiert fühlst, unterstreiche mit keinem
deiner Gedanken das deprimierte Gefühl. Mach jedenfalls mit deinem Leben
weiter. Stell die Gedanken, dass du deprimiert bist, zur Seite. Gib nicht vor
begeistert zu sein. Erkenne einfach an, dass du dich nicht mit dem Gefühl der
Depression vereinigen musst. Du musst den Gedanken an Depression nicht in deinerr
Nähe halten.
Es gibt mehr als ein Blickwinkel, von dem du dich dem Leben nähern kannst.
Wenn Leben der Saum eines Rockes ist, kannst du die Unterseite anschauen und
alle Stiche und das Hängen von Fäden bemerken, oder du kannst den Rock selbst
anschauen und wie er flackert. Du kannsst dein Verdienst eben so gut
anschauen wie den Tadel. In gewissem
Maße wählst du dein Leiden. Du wählst vielleicht nicht alle Vorfälle, aber
die nächste Wahl hängt von dir ab. Glaubtest du, daß sie die Sache eines anderen
ist?
Statt zu sagen, daß du Unglück wählst, lass uns sagen, daß du vielleicht
versäumt hast, Glück zu wählen. Du hast es dir verweigert. Du bist der
jemand, der sich Glück verweigert. Du sagst vielleicht, daß du der
Wirklichkeit gegenüberstehst, wenn, du dich in Wirklichkeit kasteist. Es bist
du, der sich sagt, daß du im Moment kein Glück haben kannst, und du führst deine
Gründe an. Du beschließt, daß du Unglück und Unzufriedenheit fortsetzen musst.
Doch es bist du, der an der gleichen Linie fortsetzt, oder es bist du, der
aussteigt. Die Wahl ist deine. Vielleicht hast du dich schon genug bestraft.
Du hast viele Gründe dafür, dich zu kasteien. Du sagst, daß es wegen Geldes,
oder deiner Frau, oder iregendwelchen Umständen, die dir nicht gefallen. Du
bist dein eigener strenger Elternteil geworden, der sich kasteit.
"Nein", sagst du dir, "Du kannst das nicht haben. Du kannst
nicht dorthin gehen. Du kannst das nicht machen." Du hast eine lange
Liste von nein, und du gehst vielleicht bis zum Ende der Linie, bevor du dir
erlaubst, das zu haben, was du dir so lange verweigert hast.
Du bist vielleicht ein Geizhals mit deinem Leben gewesen, wie ein Bankier,
der sagt, "Nein, du kannst diesen Kredit nicht haben." Und dann,
nach Jahren des Kampfes, der Bankier in Ihnen, der daran gewöhnt ist, sofort
nein zu sagen, hört schließlich nach
genug Kampf und Leugnung auf und lässt zu, daß du jetzt das haben kannst, was
er dir vorher bestritt. Du könntest das alles schon gehabt haben, aber
schließlich sagt der Bankier in dir, "Okay jetzt." Er hätte letztes
Jahr zugestimmt haben können. Eine Entscheidung war verzögert.
Du kannst jetzt aufsteigen.
Du beweist Deinen Charakter nicht, indem du dich beschränkst. Sich zu
kasteien, beschränkt dich.
Zu sich Ja zu sagen, bedeutet nicht, sich zu verwöhnen. Es heißt einfach, daß
du zu einem Stück der Torte und dem Genuss davon berechtigt bist
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